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Formula Benetton

Benetton hat ein dauerhaftes Zeichen in der Welt der Formel 1 gesetzt.

Am Beginn der 80er-Jahre sponserte United Colors of Benetton zuerst das englische Team Tyrell und danach das italienische Team Alfa Romeo. Aber die Revolution fand 1986 statt, als sich Luciano Benetton entschloss einen Rennstall zum Preis von gut zwei Millionen Pfund Sterling aufzustellen.

Das war der Beginn eines aufregenden Abenteuers. In den ersten Jahren war Benetton Formula ein Außenseiter, dessen Aufgabe es war den beiden großen Rennställen von damals die Rennen zu erschweren: Williams und Ferrari. Zwischen 1988 und 1990 erlangte Benetton zwei Bronzemedaillen und einen vierten Platz in der Weltmeisterschaft der Autobauer sowie einige Siege auf prestigeträchtigen Rennstrecken.

Im Jahr 1991 nimmt Benetton Formula einen jungen deutschen Fahrer unter Vertrag: Michael Schumacher. Nach einem dritten Platz im Jahr 1993 erlangte Schumacher 1994 die Fahrerklassifizierung und ein weiterees Mal im darauffolgenden Jahr und triumphierte auch in der Klassifizierung der Autobauer. Das war der Gipfel für die Benetton Formula, die in den darauffolgenden Jahren gute Ergebnisse lieferte.

Im Jahr 2001 – nachdem er 260 Grand-Prix-Rennen absolviert und 27 Siege eingefahren hatte – wurde der Rennstall an Renault übergeben.

Die Bilanz fällt für Benetton positiv aus: Neben den Siegen auf der Rennstrecke brachte das Abenteuer in der Formel 1 zusätzlich mehr Bekanntheit für die Marke sowie ein besonderes Know-how betreffend Hightech-Fasern und Stoffe, das während der Entwicklung der Bekleidung für die Fahrer erlangt wurde.